Peter Raske

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Der Mensch

Empfangen und genähret
Vom Weibe wunderbar,
Kömmt er und sieht und höret
Und nimmt des Trugs nicht wahr;

Gelüstet und begehret
Und bringt sein Tränlein dar;
Verachtet und verehret,
Hat Freude und Gefahr;
Glaubt, zweifelt, wähnt und lehret,
Hält nichts und alles wahr;
Erbauet und zerstöret
Und quält sich immerdar;
Schläft, wachet, wächst und zehret;
Trägt braun und graues Haar.
Und alles dieses währet,
Wenns hoch kommt achtzig Jahr.
Dann legt er sich zu seinen Vätern nieder,
Und er kömmt nimmer wieder.


           
Matthias Claudius
 

PR-Foto 2016 A

aktualisiert am
27.05.2018

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SPD wünscht schnelle Eröffnung des Freibades
Papenburg, 13.05.2018: Da im Vertrag zwischen der Stadt Papenburg und der Aqua Park GmbH als Betreiber des Hallen- und Freibades keine Schließtage für den Betriebsübergang von einem Bad in das andere vereinbart sind, fordert die SPD-Fraktion die sofortige Öffnung des Freibades nach Schließung des Hallenbades.
Auf einer Bürgerversammlung im April teilte Betreiber Norbert Averdung mit, dass das Umpumpen des Wassers, die Auswertung von Wasserproben sowie technische Abnahmen zwar einiges an Zeit erfordern würden. Aber es sei ein nahtloser Übergang generell möglich, erfordere aber einen finanziellen Mehraufwand. Diesen Aufwand muss er zur Erfüllung des Vertrages mit der Stadt als Unternehmer tragen.
Für die Attraktivität Papenburgs für den Tourismus und die Fachkräftegewinnung bedeutet auch die kurzfristige Schließung der Bäder einen gravierenden Mangel. Deshalb fordert die SPD-Fraktion die Stadtverwaltung auf, für eine langfristig gesicherte Lösung für den Betrieb der Schwimmbäder in Papenburg zu sorgen.
Zudem wünscht die SPD eine Verbesserung der Zugangsbeschilderung für das Freibad in Papenburg. Die Beschilderung ist nicht ausreichend, so dass Fremde und sogar Einheimische das Bad nicht finden. Die Verwaltung sollte so schnell wie möglich, eine Verbesserung der Zugangsbeschilderung vornehmen.
Von der SPD-Fraktion werden folgende Vorschläge zur Beschilderung gemacht: Hinweis an Rheiderlandstraße/Ecke Gutshofstraße sowie an der Mühlenbrücke Ergänzung des Symbols durch das ausgeschriebene Wort; zusätzliche Schilder an den Kreuzungen Rheiderlandstraße/Diekhausstraße und Gasthauskanal/ Diekhausstraße; zusätzliches Schild am Grader Weg vor der Kreuzung Graderweg/Gutshofstraße; Hinweis am Hallenbad auf den Weg von dort zum Freibad für die Sommerperiode, wenn das Hallenbad geschlossen ist.

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SPD kritisiert Verkehrsberuhigung am Obenende
Papenburg, 20.05.2018: Die SPD-Fraktion kritisiert die Stadtverwaltung in Papenburg, dass sie statt maroder Straßen zu sanieren am Obenende einen sinnlosen und gefährlichen Kreisel als Verkehrsberuhigung gebaut hat. Sie fordert, dass bei dem Verkehrsberuhigungskreis nachgebessert wird. Zumindest muss die Absenkung am Kreisel vermindert werden.Die Kreuzung „Zum Verlaat/Fehnstraße/Zum alten Turm“ mitten in einer Tempo-30-Zone gelegen, war ein Unfallschwerpunkt, weil PKWs dort erheblich schneller fuhren als erlaubt und auch die „Rechts-vor-Links-Regel“ zu oft nicht ausreichend beachteten. Das wird zukünftig nicht mehr geschehen, weil dort seit einer Woche der Pflasterbereich „hochgepflastert“ wurde, versehen mit einer Kante, die jede Bordsteinabsenkung bei Garageneinfahrten deutlich übersteigt. Lernfähige Autofahrer werden die Kreuzung meiden oder sie nur noch im Schritttempo überqueren, andere ihre Werkstatt aufsuchen müssen.
Wer allerdings in einem Wohngebiet solche Hindernisse in einer Straße einbaut, sollte ausreichend und frühzeitig darauf hinweisen. Tempo 30 sollte auf Tempo 10 heruntergeregelt werden, dann macht alles einen Sinn und nicht nur die Autos kaputt.
Sicher gibt es auch andere Lösungen – doch eine politische Diskussion hat es bei diesem Bauwerk nicht gegeben. So hätte man das „Papenburger Kissen“ etwa 5 Meter in jede Straße hinein verlängern können und einen sanfteren Anstieg wählen können, jedoch immer noch hart genug, um auf 30 km/h zurückzugehen, falls man zu schnell war.

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SPD: Misstrauen bei Fremden kann hilfreich sein
Papenburg, 22.05.2018: Der Vorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus ließ sich von Mitarbeitern des Polizeikommissariats Papenburg über den Schutz vor Kriminalität im Alter informieren. Dabei wurde deutlich, dass man die Scheu vor dem Kontakt mit der Polizei überwinden sollte und die Polizei immer dann einschalten sollte, wenn man verdächtige Beobachtungen in seiner Umgebung macht.
Seit Polizeioberrat Robert Raaz erläuterte den Besuchern zunächst die Struktur des Kommissariats mit seinen über 100 Mitarbeitern in den Dienstellen in Dörpen, Nordhümmling (Esterwegen), Sögel, Werlte und Rhede. Danach erläuterte er die Kriminalstatistik und Nina Vinke und Gerd Müßing vom Präventionsteam gaben Tipps zum Schutz der Kriminalität im Alltag.
Sie warnten vor Gefahren an der Haustür. So gebe es Kriminelle, die vorgeben, die Wohnung in amtlicher Eigenschaft oder mit behördlicher Befugnis aufsuchen zu müssen, zum Beispiel als Polizeibeamter, Mitarbeiter der EWE oder Mitarbeiter der Kirche. In solchen Fällen sollte man sich von solchen angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis zeigen lassen. Beim geringsten Zweifel sollte man bei der Behörde oder Institution anrufen, von der die angebliche Amtsperson kommt. Auch Handwerker, die nicht selbst bestellt wurden oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden, sollten nicht in die Wohnung gelassen werden.

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Verkehrsüberwachung
Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 28.05.2018: Oberlangen, Sögel
Dienstag, 29.05.2018: Spelle, Lehrte
Mittwoch, 30.05.2018: Papenburg, Rastdorf
Donnerstag, 31.05.2018: Varloh, Lingen
Freitag, 01.06.2018: Duisenburg, Tinnen
Samstag, 02.06.2018: Heede
Sonntag, 03.06.2018: Bexten
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.


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Neues aus Papenburg
Kinderferienbetreuung im JUZ – Noch freie Plätze
Das Papenburger Jugendzentrum (JUZ) bietet auch in diesem Jahr in den ersten beiden Wochen der Sommerferien eine Betreuung für Grundschulkinder an. Die Eltern können ihre Kinder bei uns im JUZ verbindlich anmelden. Noch sind einige der beliebten Plätze für beide Wochen zu vergeben.
Die diesjährige Betreuung findet vom 2. bis zum 6. Juli und vom 9. bis zum 13. Juli statt.
Die Betreuung umfasst dabei eine Zeit von 8 bis 12.30 Uhr. Die Kosten belaufen sich pro Kind und Woche auf 50 Euro. Darin sind die Kosten für das Material zum Basteln und für die Aktionen sowie die Verpflegung bereits enthalten.
Ausgebildete Erzieher sorgen für eine qualifizierte Betreuung der Kinder und bieten ein abwechslungsreiches Programm für jedes Wetter. In einem strukturierten Tagesablauf werden den Kindern täglich altersgemäße Freizeitaktivitäten aus Spiel-, Bewegungs- und Kreativangeboten geboten. Außerdem wird jeden Morgen gemeinsam gefrühstückt. Anmeldeformulare und weitere Informationen sind im Jugendzentrum Papenburg, Rathausstraße 19, unter der Telefonnummer 04961/992002 oder per E-Mail erhältlich.

Neues aus dem Emsland
Sozialpsychiatrischer Dienst erweitert Beratungsangebot
Die Sprechstunde des sozialpsychiatrischen Dienstes, die seit Mai 2017 im Rahmen des „Bündnisses gegen Depression im Landkreis Emsland“ für Betroffene und deren Angehörige bis dato einmal monatlich stattfindet, wird künftig auf die üblichen Arbeitszeiten des Sozialpsychiatrischen Dienstes ausgeweitet. Auch Terminvereinbarungen sind möglich. Das Team steht ab sofort für Fragen rund um das Thema „Depression“ während der Öffnungszeiten (montags bis donnerstags, 8.30 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 16 Uhr, sowie freitags, 8.30 bis 13 Uhr) und nach Absprache im Meppener Kreishaus, Ordeniederung 1, Rufnummer 05931 44-1172, in der Außenstelle Aschendorf, Große Straße 32, Rufnummer 04962 501-3107, und in der Außenstelle Lingen, Am Wall Süd 21, unter der Rufnummer 0591 84-3324, zur Verfügung.

Für Sie gelesen

Ems-Zeitung, 22.05.2018

180522 EZ SPD kritisiert sinnlosen Kreisel

 

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