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22.05.2018

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Pressemeldung.

SPD: Misstrauen bei Fremden kann hilfreich sein

Papenburg, 22.05.2018: Der Vorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus lie√ü sich von Mitarbeitern des Polizeikommissariats Papenburg √ľber den Schutz vor Kriminalit√§t im Alter informieren. Dabei wurde deutlich, dass man die Scheu vor dem Kontakt mit der Polizei √ľberwinden sollte und die Polizei immer dann einschalten sollte, wenn man verd√§chtige Beobachtungen in seiner Umgebung macht.

Besuch AG60 Polizei








Mitglieder der AG60+ besuchten das Polizeikommissariat Papenburg. Polizeioberrat Robert Raatz, Leiter des Kommissariats (3. von rechts), und Gerd M√ľ√üing, Verkehrssicherheitsberater, und Nina Vinke, zust√§ndig f√ľr Kriminalpr√§vention (dritter und vierte von links ), gaben Tipps zum Schutz der Kriminalit√§t im Alltag.


Polizeioberrat Robert Raaz erl√§uterte den Besuchern zun√§chst die Struktur des Kommissariats mit seinen √ľber 100 Mitarbeitern in den Dienstellen in D√∂rpen, Nordh√ľmmling (Esterwegen), S√∂gel, Werlte und Rhede. Danach erl√§uterte er die Kriminalstatistik und Nina Vinke und Gerd M√ľ√üing vom Pr√§ventionsteam gaben Tipps zum Schutz der Kriminalit√§t im Alltag.
Sie warnten vor Gefahren an der Haust√ľr. So gebe es Kriminelle, die vorgeben, die Wohnung in amtlicher Eigenschaft oder mit beh√∂rdlicher Befugnis aufsuchen zu m√ľssen, zum Beispiel als Polizeibeamter, Mitarbeiter der EWE oder Mitarbeiter der Kirche. In solchen F√§llen sollte man sich von solchen angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis zeigen lassen. Beim geringsten Zweifel sollte man bei der Beh√∂rde oder Institution anrufen, von der die angebliche Amtsperson kommt. Auch Handwerker, die nicht selbst bestellt wurden oder von der Hausverwaltung angek√ľndigt wurden, sollten nicht in die Wohnung gelassen werden.
Manche T√§ter suchen gezielt √§ltere Menschen auf, um sie an der Haust√ľr dazu zu √ľberreden, einen Vertrag zu unterschreiben, zum Beispiel f√ľr ein Zeitschriftenabonnement, einen g√ľnstigen Telefon- oder Stromtarif oder eine Versicherung. Grunds√§tzlich sollte man niemals etwas an der Haust√ľr kaufen oder unterschreiben.
Die Mitarbeiter wiesen auch auf die Gefahren am Telefon mit dem ‚ÄěEnkeltrick‚Äú oder Schockanrufen hin und gaben den Rat, wenn einem etwas verd√§chtig vorkommt, sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu informieren.
Am Schluss der Veranstaltung bedankten sich die Teilnehmer f√ľr die umfassenden Informationen auch √ľber Gefahren im Internet und versicherten, dass sie im Bekanntenkreis diese Hinweise weitergeben werden.